Unser Projekt „Eine Schule im Wald“ bringt das Klassenzimmer nach draußen. Einmal pro Woche lernen unsere Schüler*innen in der Natur – sie beobachten Tiere und Pflanzen, forschen, entdecken und erleben den Wald mit allen Sinnen.


Dabei stehen nicht nur Natur und Umwelt im Mittelpunkt. Gemeinsames Lernen, Bewegung, Kreativität und das Entdecken eigener Stärken machen den Wald zu einem besonderen Lern- und Erfahrungsort. Die Kinder sammeln wertvolle Erfahrungen, stärken ihr Selbstvertrauen und lernen, Verantwortung für sich, andere und die Umwelt zu übernehmen.

Die Rückmeldungen der Schüler*innen zeigen, wie wertvoll die Waldtage für sie sind:
„Heute ist mein Glückstag.“
„Können wir jede Woche gehen? Alle lieben das.“
„Hier bin ich so frei. Ich kann mich austoben.“
„Ich habe mich mutig gefühlt.“
„Ich wusste gar nicht, dass draußen so schön sein kann.“
„Wir haben uns gegenseitig geholfen. Wir waren ein Team.“
„Das war der beste Schultag.“
Mit dem Projekt wird Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) lebendig gestaltet und gezeigt, dass waldbezogene Umweltbildung auch in einer Großstadt wie Essen möglich ist.
Dabei erwerben die Schüler*innen nicht nur fachliches Wissen. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, kreativ zu denken und als Team zusammenzuarbeiten. Bewegung, eigenständiges Handeln und das Lernen mit allen Sinnen stärken Konzentration, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen.
Der Wald schenkt Ruhe, weckt Neugier und eröffnet einen Erfahrungsraum, um eigene Stärken zu entdecken. Die Schüler*innen erleben Erfolgserlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Vor dem Hintergrund des Klimawandels entwickeln sie gleichzeitig ein Bewusstsein für einen achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Denn nur was wir kennen, können wir auch schützen.
Naturerfahrungen stellen eine zentrale Ressource für Gesundheit und psychisches Wohlbefinden dar. Studien zeigen, dass regelmäßiger Kontakt mit Natur Stress reduziert, die Konzentration und Kreativität verbessert, und der Reizüberflutung durch digitale Medien entgegenwirken kann. Das ganzheitliche Lernen über Bewegung, Wahrnehmung, Kommunikation und emotionale Erfahrungen kommt besonders Schüler*innen zugute, welche bei klassischen, stark theoretischen Lernformen Schwierigkeiten aufzeigen.
